Zur Stofflichkeit der Sensophyten

Die Stofflichkeit (lat. Materialitas) der Sensophyten ist ein sensibles Gebiet. Einerseits werden Sensophyten durch verschiedene an biologische Mikroorganismen erinnernde Namen beschrieben (z.B. Aurophagen und Chakrokokken), andererseits handelt es sich bei Sensophyten jedoch nicht einfach um einen weiteren Zweig der Mikrobiologie, sondern um einen vollkommen neuen Ansatz, mit an der Mikrobiologie orientierten Methoden und Beschreibungsverfahren ein in der feinstofflichen Welt verankertes Phänomen zu beschreiben.

Echte Wahrheitssuche muss immer akzeptieren, dass materielle und geistige Welt verschränkt und untrennbar sind. Das Drama der Trennung zwischen Glaube und Vernunft ist ein immer wiederkehrendes Grundthema, und im Lichte der zunehmenden Verdinglichung der Welt versucht der Ansatz der Sensophyten wieder den Blick auf die inneren Strukturen zu wenden, die hinter rein wissenschaftlich betrachteten Phänomenen liegen.

Sensophyten sind die feinstoffliche Materialisation von Phänomen, die unter verschiedenen Namen in verschiedenen Bereichen der Esoterik und Energiearbeit wohlbekannt sind. Sensophyten können somit als ein Substrat verstanden werden, das sich aus bekannten Phänomen an der Schnittstelle zwischen fein- und grobstofflicher Welt destillieren lässt.

Vergleichbar dem psychologischen Konstrukt des Archetypus handelt es sich bei Sensophyten also um eine feinstoffliche Strukturdominante, die als Wirkfaktor das Bewusstsein beeinflusst, zum Beispiel indem sie dieses präfiguriert und strukturiert.


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